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Kapitel 4: Finanzierung: Startkapital sichern und gezielt einsetzen Geld macht unglücklich, sagen manche. Und Geld, Euro,
Dollar… sind nicht die einzigen Währungen, die als Kompensationsmittel
in der Wirtschaft, vor allem der Kultur- und Kreativwirtschaft zählen.
Aber genau darin liegt auch ein Problem vieler Kreativer: Sie haben es
mit dem Geld nicht so. Die Idee und die Leidenschaft zählen.
Was macht den VC Fonds Kreativwirtschaft (VCKW) aus Berlin so besonders? Der von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin war deutschlandweit der erste Fonds, der Venture Capital dezidiert für Unternehmen der Kreativwirtschaft angeboten hat. Mit einem Fondsvolumen von 30 Millionen Euro haben wir die Möglichkeit, gemeinsam mit privaten Investoren deutliche Wachstumsimpulse in den kreativen Branchen zu setzen. In unserem Fokus liegen dabei sowohl Branchen, in denen Venture Capital als Finanzierungsmodell schon bekannt ist (z.B. Internet, Games, Mobile), aber auch solche, für die das Thema neu ist (z.B. Mode, Design, Musik). Weiterlesen >>
Wieso sind Kulturunternehmer bei den Geschäftsbanken so unbeliebt? Kulturunternehmer sind überhaupt nicht unbeliebt bei Geschäftsbanken. Eher im Gegenteil: Es gibt inzwischen sogar eine Reihe von spezifischen Fördermitteln und -angeboten gerade für die Kreativbranche. Politik, Investoren und Banken entdecken derzeit die wirtschaftliche Relevanz der Kultur- oder Kreativindustrie. Und wer sich hier richtig präsentiert, wird auch Geld bekommen. Natürlich müssen die wirtschaftlichen Daten und der Businessplan professionelles Niveau haben. Aber prinzipiell müssen Handel, Handwerk, klassische Industrie und Kulturunternehmen die gleichen Anforderungen bei Sicherheiten und der Nachvollziehbarkeit ihrer Planungen erfüllen. Vielleicht ist es nur manchmal der Fall, dass kreative Kulturunternehmer etwas zu blauäugig, das heißt ohne betriebswirtschaftliche Hintergründe, an das Thema Finanzierung herangehen und dann wird es schwierig, wenn es keine gemeinsame Sprache mit einem Banker gibt. Aber hier kann man sich Hilfe holen. Weiterlesen >>
Gibt es in Ihrer Branche bezüglich der Finanzierung eine spezifische „eigene Dynamik“? Bauunternehmen jonglieren oft mit riesigen Budgets. Meine Arbeit macht bei größeren Sanierungs-projekten nur einen sehr kleinen Teil aus. Ich muss oft flexibel sein und mich einem vororganisierten Bauplan anpassen. Kritisch wird es, wenn sich Bauprojekte verzögern – Einrüstung und anderes Equipment kann dann sehr schnell teuer werden. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass die Unternehmen sich bemühen, Geld und Zeit zu sparen, indem sie mir Hilfe zur Seite stellen und großzügig bei der Finanzierung von Material sind. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „PLAY“ (siehe Webseite): Ich merkte, dass es Wochen dauern würde, die riesigen Buchstaben allein auf die Gebäudewand zu malen. Ich sprach mit dem Bauleiter und er stellte mir die Malerfirma, die an dem Gebäude arbeitete (Budget: 4,2 Millionen Euro), zur Seite. So konnte das Gerüst rechtzeitig für die Außentreppe abmontiert werden, die per Kran gebracht wurde. Bei solch großen Aufträgen ist es immer wichtig, im ständigen, guten Kontakt mit den Bau- und Projektleitern zu sein. Weiterlesen >>
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