2. Kapitel: Ideen entwickeln: markt- und zukunftstauglich werden

Ob sich mit einer Idee wirklich Geld verdienen lässt, zeigt sich erst am Markt. Was aber heißt Markt? Muss ich meine Idee auf den Markt ausrichten? Will ich mich mit meinem Angebot überhaupt einem Markt beugen oder verzichte ich lieber auf den großen Wurf und gebe mich mit einer kleinen aber feinen Fangemeinde zufrieden? Wer bestimmt eigentlich, was mein Markt ist und wie viel ich von diesem Markt für mich bzw. meine Unternehmung herausziehe?
Gründen sollte immer von zwei Seiten aus gedacht werden. Welche Idee habe ich für die Lösung von bestimmten Problemen und was hält der Markt von meiner Idee zur Lösung? Das ist eine der zentralen Fragestellungen.


ranz, eine werbeagentur ag, Basel
www.ranz.ch
Daniel Ranz

Wie würden Sie "Marktchancen" definieren?

Beim Wort Marktchancen bekomme ich Ausschläge und Nesselfieber. All diese schönen Fachbegriffe aus der Marketingbranche sind vor allem für jene Menschen gedacht, welche in Excel-Tabellen denken und sich auf tolle Powerpoint-Präsentationen abstützen. Gewisse „Marktchancen“ kann man tatsächlich statistisch erfassen. Jedoch einen nicht zu unterschätzenden Teil davon eben nicht. Marktchancen zu erkennen und zu definieren braucht Erfahrung, vernetztes Denken und ein gutes Bauchgefühl – auf das setzen die Profis. Nota bene: Es braucht wirklich viel Mut an sich und seine Marktchance zu glauben und diese auch konsequent umzusetzen.

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